Badeorte an der Amalfiküste

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Amalfiküste – eine Übersicht

Die Amalfiküste ist anders als andere Küsten, die man bisher besucht hat. Hier finden Sie schroffe Felsen, traumhafte Strände, eine zerklüftete Uferszenerie und bunte Häuser, die sich an die Felsen schmiegen. Zudem haben Sie es mit schmalen, sich windenden Straßen zu tun. Am liebsten würden Sie diese Szenerie malen. Und genau dies lässt es zur Gewissheit werden – Sie befinden sich an der Amalfiküste, einem Landstrich, der nicht nur fasziniert, sondern ein Leben lang in Ihren besten Urlaubserinnerungen herumspuken wird. Die Amalfiküste ist ein Paradies zwischen den Felsen. 

Auf der Amalfitana 

Viele Wege führen nach Rom. Aber nur ein Weg führt direkt zur Amalfiküste. Es ist die Strada Statale 163, die auch Amalfitana genannt wird. Sie ist eine der beeindruckendsten Küsten, die Italien aufzuweisen hat. Um es ganz genau auszudrücken: Es ist der kühne Verlauf dieser Straße, der die Amalfitana zu einer der kühnsten Küstenstraßen der Welt emporhebt. 40km ist sie lang, diese Panoramastrecke. Genießen Sie diese Fahrt, denn Sie werden fantastische Ausblicke auf den Golf von Salerno präsentiert bekommen. 

Von Meta di Sorrento nach Vietri sul Mare erstreckt sich die wunderbare Straße, sodass man an beeindruckenden Orten vorbeikommt, aber auch die wilde, natürliche Seite dieser Region kennenlernen kann. Viele Urlauber nutzen die Amalfitana als Startsequenz für einen Tour durch Kampanien. Aber Achtung – so schön der Straßenverlauf auch ist, so anspruchsvoll ist er in Bezug auf die Fahrkünste. Denn an einigen Stellen erweist sich die Straße als derart eng, dass zwei Fahrzeuge nur ganz knapp, gewissermaßen um Haaresbreite, aneinander vorbeifahren können. Parkmöglichkeiten sind hier Fehlanzeige. Zudem befinden sich auf der einen Seite hohe, zerklüftete Berge und auf der anderen der Abgrund, der zum Meer führt. Eine Strecke, die dem Fahrer starke Nerven abverlangt. Und genau dies macht das Abenteuerfeeling aus.

Auch wenn keine echten Parkmöglichkeiten vorhanden sind, bleiben ausreichend Optionen vorhanden, um anzuhalten und einen Blick auf die wild anmutende Steilküste und natürlich das smaragdgrüne Wasser zu werfen. Kein Wunder, dass bei dem faszinierenden Ausblick niemand über einen kleinen Stau bzw. kleine Behinderungen wirklich erbost ist. Am besten passt  man sich einfach dem aktuellen Fahrtempo an. Diese Strecke muss ohnehin aufgrund ihrer Enge und der vielen Kurven mit Ruhe und Bedacht befahren werden. Für Fahranfänger ist sie nicht geeignet. 

Die Strada Statale 163 wurde erst im Jahr 1850 fertiggestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten alle Ortschaften, die sich in dieser Region des Landes befanden und befinden, ausschließlich auf dem Seewege, also über das Mittelmeer erreicht werden. Die einzige Alternative stellten verschlungene Wege über die Berge dar. Ein mühseliges Unterfangen. 

Zu Ostern ist stets mit einem extrem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen. Es kann tatsächlich zu Engpässen in den angeschlossenen Städten kommen. Parkmöglichkeiten werden in diesen dann zu Raritäten. 

Achtung – Wohnmobile und Wohnwagengespanne: Es ist schon richtig, dass man grundsätzlich auch mit Wohnmobilen und Wohnwagengespannen auf der Strada Statale 163 fahren darf. Allerdings gibt es auf verschiedenen Streckenabschnitten besondere Bestimmung, die unbedingt einzuhalten sind. Zwischen Positano  und Vietri sul Mare ist die Strecke zwischen 6:30 und 24:00 Uhr für diese Fahrzeuge gesperrt. 

Es ist gerade auf diesem besonderen Teilstück der Strecke zu beachten, dass ausschließlich geübte Fahrer diese Teilstrecke befahren. Sie ist nicht nur besonders schön, sondern auch besonders kurvenreich und schmal. Fahranfänger, ja es wurde bereits gesagt, sollte sich über dieses Teilstück fahren lassen, bevor etwas schief geht. Viel Umsicht und Geduld sind auf dem Teilstück gefragt. Als Belohnung für diese fahrtechnische Finesse kann man auf die schönsten Küstenabschnitte der Region hinabblicken. 

Die Ortschaften an der Amalfiküste

Sie alle haben eines gemeinsam: Sie schmiegen sich an die Felsen und sind wunderschön anzusehen. Denn sie alle sind extrem farbenfroh gehalten. Dies geschieht nicht nur, um sich selbst zu verwirklichen, sondern  um den Menschen auf See zu zeigen, dass man auch an dieser unwirtlich erscheinenden Küsten ein zufriedenes Leben führen kann. 

Einige Ortschaften sind auch in grünen Schluchten zu finden. Denn die Menschen haben sich hier ihren Lebensraum derart geschaffen, wie die Landschaft es zugelassen hat. Ihnen war der Schutz vor dem Meer wichtig, auch wenn das Meer sich als ihre Lebensgrundlage dargestellt hat. Die immergrünen Berge sind nicht nur Schutz, sie sind für die Bewohner dieser Städte ein Teil ihres Selbst. 

Folgende Ortschaften finden wir an der Amalfiküste: 

Jede einzelne dieser Ortschaften ist es wert, erkundet zu werden. Warum? Nun, jede von ihnen ist besonders. Jede von ihnen versprüht ihren eigenen Zauber über die Gäste der Stadt. Und wer sie sich einmal von der Seeseite aus anschauen möchte, sollte sich Zeit hierfür nehmen. Denn von der Seeseite aus bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck von den Orten. Sorgen Sie in jedem Fall dafür, dass Sie ausreichend Filme für den Fotoapparat, ausreichend Speicherplatz auf dem Smartphone mitbringen. Es scheint, als wolle an der Amalfiküste jeder einzelne Stein fotografiert werden wollen.

Sehenswürdigkeiten, die Sie auf gar keinen Fall verpassen dürfen

Natürlich sind die Ortschaften die besonderen Sehenswürdigkeiten, die die Menschen vorrangig in ihren Bann ziehen. Selbstverständlich weist jeder Ort Besonderheiten auf, die es nur dort zu bestaunen gibt. Und doch sind über die gesamte Strecke der Amalfitana diverse Besonderheit zu finden, an denen man auf keinen Fall vorbeifahren sollte.

  • Für Salerno sollte man sich ein wenig mehr Zeit nehmen. Denn hier gibt es so einiges zu sehen. Diese Altstadt mit typisch alt-italienischem Stil besticht mit ihrem Flair. Die Architektur der Gebäude, aber auch der Brunnen veranlassen zum Träumen. Die Promenade ist ein wunderschöner Spaziergang für sich. Sowohl bei Tag als auch bei Nacht lädt sie zu unvergesslichen Spaziergängen ein. 
  • Parrocchia Di San Gennaro: Selten hat man so eine helle, durch das Tageslicht ausgeleuchtete Kirche besichtigen können. Wer sich in dieser Kirche zur Meditation hinsetzt, wird ganz vergessen, wo er sich befindet und die scheinbar stillstehende Zeit einfach nur in aller Ruhe genießen. 
  • Villa Rufolo: Die Architektur der Villa, aber auch die des Gartens sind einzigartig. Wer sich an der Amalfiküste befindet, sollte sich immer die Zeit nehmen, dort einen Zwischenstopp einzulegen. 
  • Fiordo di Furore: Die alte Brücke, die alten, verlassenen Häuser – sie sind zwar nicht schön. Von der Seeseite her aber machen sie schon Eindruck. Wer den Abstieg zum Strand hinab wagen möchte, ist auf sich selbst gestellt, weil der offizielle Abstieg gesperrt ist. Dennoch kann man sich einen Weg suchen, um an den abenteuerlichen Strand zu gelangen. Dieser ist nicht stark besucht, sodass man einen abenteuerlichen, aufregenden oder aber sehr ruhigen Tag hier verbringen kann. 
  • Chiesa di San Giorgio: Richtig, sie ist, verglichen mit anderen Gotteshäusern, eine sehr kleine Kirche. Ihre Kuppel jedoch ist verziert mit den schönsten Bildern, die man sich in einer Kirche vorstellen kann. Sie ist hell, sehr gut erhalten und einprägend. Es ist nicht wirklich verwunderlich, wenn man sich mehrmals in diese Kirche verirrt. 
  • Piazza centrale minori: Die Piazza des Örtchens Minori ist ein Platz, an dem man jeden Tag ausklingen lassen kann. Aber auch des Mittags, wenn sie sich zu füllen beginnt, kann man hier in aller Ruhe essen und das bunte Treiben auf dem Platz beobachten. 
  • Ruga Nova Mercatorum (Via dei Mercanti) : Auch wenn die vielen Stufen zum Eingang zunächst vielleicht für den einen oder anderen abschreckend wirken mögen, lohnt es sich auf jeden Fall, sie zu erklimmen. Nicht nur faszinierende Statuen und Architektur gibt es zu bestaunen. Die Geschichte, die hier erzählt wird, versetzt jeden Besucher in die Vergangenheit. Ein Erlebnis der besonderen Art – unvergesslich. 
  • Torre dello Zillo: Richtig, hierbei handelt es sich um Ruinen. Doch diese sind auf jeden Fall einen langen Ausflug wert. Planen Sie mindestens 3 Stunden ein. Gerade in der Hauptreisezeit ist der Torre dello Zillo stark frequentiert. 

Wenn schon, denn schon

Sollten Sie sich sowieso mit dem Gedanken tragen, in Italien Urlaub zu machen, sollten Sie diese Region nicht einfach vom Tisch fegen. Sicherlich stellt sie an den Urlauber einige Ansprüche. Aber dafür werden Sie an der Amalfiküste Eindrücke erhalten, die Sie nirgendwo sonst in Italien erhalten können. 

Italienische Lebensfreude, Gastfreundschaft und natürlich auch die Besonderheiten der italienischen Küche – all dies werden Sie an der Amalfiküste erleben dürfen. Doch die Besonderheit der Region macht diese Orte, macht diese Küste zu einem speziellen Erlebnis. Kombinieren Sie Ihren jährlichen Erholungsurlaub mit ein wenig Abenteuer, ein wenig Nostalgie und vor allem den Besonderheiten, die sich nur an der Amalfiküste finden lassen. In dieser Region ist es möglich, gleichzeitig dem Zeitgeist zu folgen und dennoch zu entschleunigen und sich der Nostalgie, die von diesen Ortschaften ausgeht, hinzugeben. 

Die Amalfiküste, erreichbar über Amalfitana, ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Mögen Sie es lieber etwas ruhiger, sollten Sie die Nebensaison für sich entdecken. So ganz alleine werden Sie aber niemals sein. Denn an der Amalfiküste kümmert man sich auch um den einzigen Gast, als würde er zur Familie gehören.  

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